Ökostrom

Niemand wird in letzter Zeit an der Debatte um den Ökostrom vorbeigekommen sein. Das Thema ist momentan überall in den Medien vertreten, so dass ein Ausweichen quasi unmöglich geworden ist. Das liegt aber auch daran, dass das Thema einfach brandaktuell ist. Denn es ist klar geworden, dass irgendwann kein Weg mehr daran vorbeiführt, dass man nur noch Ökostrom zur Stromversorgung verwendet.

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So wie es heute läuft, kann es nunmal nicht ewig weitergehen. Kohlekraftwerke sind zum Beispiel umweltschädlich. Sie pusten sehr viel CO² in die Luft, was dafür sorgt, dass sich das Ozonloch weiter vergrößert. Die Abgase, also die Emissionen, sind quasi vorher vom Anbieter eingekauft worden. Über Emissionszertifikate soll sichergestellt werden, dass es nicht zu viele CO²-Emissionen gibt. Das schlägt aber auch natürlich etwas auf den Preis für den Endkunden.

Daher gibt es momentan wieder die Tendenz zu den Atomkraftwerken. So drängen die CDU und die CSU darauf hin, dass man doch vom Plan des Atomausstiegs Abstand nehmen sollte. Die Atomkraft setzt nämlich nicht soviel CO² frei, wie ein Kohlekraftwerk. Nichtsdestotrotz birgt auch die Atomkraft nicht zu unterschätzende Risiken. So haben die jüngsten Fälle des Atommüllagers Asse und des Atomkraftwerks Tricastin in Frankreich gezeigt, dass man sich immer noch nicht vollständig auf die Technologie verlassen kann. Ob es nun zum Atom-Ausstieg kommt oder nicht, sei nun einmal dahingestellt. Sicher ist, dass die regenerativen Energien weiter ausgebaut werden müssen, um eine lebenswerte Zukunft zu garantieren. Zurzeit befinden sich besonders zwei Technologien zur Erzeugung von Ökostrom im Fokus: die Kleinwasserkraftwerke und die Windenergie.

Wasserkraft

Der Großteil der europäischen Wasserkraft wird durch Kleinwasserkraftwerke gefördert. Diese Kleinwasserkraftwerke sind Anlageen, die eine Leistung von bis zu 10 MW Ökostrom erbtringen. Bei einigen Ländern ist diese Grenze allerdings höher angebracht. Ein wesentlicher Unterschied in den Funktionsprinzipien existiert allerdings nicht. So wird bei allen Wasserkraftwerken zunächst einmal eingeholt und in einem kleinen Raum auf möglichst hohen Druck zurückgehalten. Dann wird es durch eine Turbine geleitet, die daraufhin natürlich in Bewegung gerät. Diese Bewegung wird an die Welle eines Generators weitergeleitet, wo die mechanische Energie in Ökostrom umgewandelt wird. Wie gesagt ist die Wasserkraft damit eine der bedeutendsten regenerativen Energiequellen. Bis zum Jahr 2010 soll die Leistung der Kleinkraftwerke dann auch standardmäßig 14 GW betragen.

Windkraft

Die Windenergie dürfte auch am bekanntesten sein unter den regenerativen Energien. Auch hier wird wieder die kinetische Bewegungsenergie des Windes zur Stromerzeugung genutzt. Der Wind tritt dabei auf die Rotorblätter der windmühlenartigen Windkraftanlage und bringt diese in Bewegung. Diese Bewegungsenergie wird dann an einen Generator weitergeleitet, der, wie bei der Wasserkraft, die Bewegung in Strom umwandelt. Momentan sind aus ästhetischen und platztechnischen Gründen auch die Offshorekraftwerke immer mehr ins Gespräch gekommen. Dabei handelt es sich um Windkraftwerke, die mitten im Meer stehen. Hierbei müssen natürlich verschiedene Probleme beachtet und gelöst werden. So arbeitet man zum Beispiel noch daran, dass die Anlage nicht zu sehr schwingt und nicht zu sehr der Korrosion ausgesetzt ist.